Der Hochdorfer Garten

"Stiftung der Eheleute Jacob Richardsen und Doris, geb. Bruchwitz zu Hochdorf"

Durch Testament hatte Jacob Richardsen den Haubarg Hochdorf samt Garten und Land zur Stiftung erhoben. Nach seinem Willen sollte vor allem der Garten für alle Zeiten zu einem öffentlichen Dorfpark erhalten werden. Heute gehört nur noch der Garten zu der Stiftung. Die Richardsen-Bruchwitz Stiftung konnte 2005 ihr hundertjähriges Bestehen feiern.

Please download Java(tm). Der rund 4 ha große Hochdorfer Garten, besser Park, wurde wahrscheinlich 1764 zusammen mit dem Bau des Haubarges neu im französischen Stil angelegt. Seine wichtigen Elemente sind ein Lindenparterre und zehn, axial-symetrisch auf die Hauptfront des Haubargs ausgerichtete Pflanzquartiere, die von mehr als 120 Meter langen Lindenalleen eingerahmt werden. 

Noch vor 1873 erfolgte der Bau des Schweizer-Hauses als Sommerhaus, das letzte erhaltene Beispiel seiner Art im Lande. Seit dieser Zeit werden im Garten auch exotische Gehölze angepflanzt.

Ab 1886 wurde der Garten um mehrere Obstbaumquartiere nördlich und südlich des barocken Gartens erweitert, und es erfolgte die Anlage einer romantischen Partie im landschaftlichen Stil. Dazu gehört die um 1900 errichtete künstliche Ruine am südlichen Rand, die einem Gemälde Caspar David Friedrichs von der Burgruine des Oybin nachgebildet sein soll.

Durch die Richardsen-Bruchwitz Stiftung wurde 1994/5 die EGL mit der Rekonstruktion des Parks betraut. Obwohl der Garten in seiner Grundstruktur weitgehend erhalten war, stellte die starke Schädigung der Lindenalleen ein erhebliches Problem dar. Vor diesem Hintergrund wurden folgende Maßnahmen zur Rekonstruktion des Gartens vorgeschlagen:

1996/7 bis 2007 wurden entsprechende Baumaßnahmen durchgeführt.

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