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Ortsumgebung

Brief vom 16.3.2017 von Herrn Minister Meyer.

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

vielen Dank für Ihre Anfragen zum Fortgang bei der Ortsumgehung Tating. Ich freue mich
Ihnen mitteilen zu können, dass die bereits weit vorangeschrittenen Planungen der Orts-
umgehung Tating zügig weiter bearbeitet werden, um eine entsprechende Realisierung zu
gewährleisten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Meyer

 

Mail vom Wirtschaftsministerium vom 7.2.17

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

haben Sie vielen Dank für Ihre E-Mail vom 26. Januar 2017, in der Sie sich nach dem Stand der Bearbeitung des Vorhabens Ortsumgehung Tating erkundigen.

Anfang nächster Woche findet ein Personalbemessungsgespräch mit dem LBV-SH statt. Nach diesem Termin können wir Aussagen zum weiteren Zeitplan treffen.

Wir informieren Sie dann gerne.

Mit freundlichen Grüßen aus Kiel

Stephan Kliewe

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,

Verkehr und Technologie

Referat VII 41

Geschäftszeichen VII 411/PG FBQ 3/PG WK 2

Düsternbrooker Weg 94

24105 Kiel

 

Für unsere Gemeinde laufen die Planungen für eine Umgehungsstraße nördlich der Gemeinde.

Nach Auskunft vom Straßenbauamt FL, Herrn Borm, vom 9.9.2014 wurde nun auch noch ein Fledermausgutachten für die Trassenführung in Auftrag gegeben. Fertigstellung voraussichtlich im Frühjahr 2015.

Die Umgehungsstraße Tating, Garding, Katharinenheerd wurde aus dem Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2015 gestrichen.

Viele Eingaben lassen hoffen, dass im Beschluss zum Herbst 2016 nur Tating ohne Garding und Katharinenheerd wieder aufgenommen wird.

Umgehungsstraße Tating

 

Es gibt auch mal gute Tage“. Tatings Bürgermeister Hans Jacob Peters strahlt: Die Ortsumgehung Tating ist wieder drin im Bundesverkehrswegeplan 2030 – in der Rubrik „Vorrangiger Bedarf“. Die Proteste der Tatinger, der Region und des Verkehrsministeriums in Kiel hatten also Erfolg. Im März hatte es auf Eiderstedt noch lange Gesichter gegeben: Das Projekt war aus dem Bundesverkehrswegeplan geflogen, da auch Tatings NachbarortGarding mit eingeplant gewesen war. Diese Strecke wäre zwölf Kilometer lang gewesen und hätte 34 Millionen Euro gekostet. Das war dem Ministerium zu teuer. Die ganze Region staunte über die Ablehung: Denn Garding hatte nie eine Ortsumgehung beantragt.

Nun die Wendung, damit könnte dieses wichtige Verkehrsprojekt auf Eiderstedt endlich realisiert werden, damit würde endlich Ruhe in der historischen Dorfstraße einkehren und die langen Verkehrsstaus an schönen Sommertagen Richtung St. Peter-Ording hätten ein Ende. Und das wird auch Zeit: Vor fast sechs Jahrzehnten waren erste Planungen für die Umgehung im Zuge der B  202 angestoßen. Der CDU-Bundestagsabgordnete Ingbert Liebing hatte die Gemeinde mit der frohen Botschaft überrascht. Demnach soll der fast vier Kilometer lange Abschnitt rund sieben Millionen Euro kosten und nun bis spätestens 2030 verwirklicht werden.

Allerdings weiß Hans Jacob Peters auch, dass der Baubeginn noch Jahre auf sich warten lassen kann. Denn erst einmal müsse der Planfeststellungsbeschluss gefasst werden. Nach seinem Kenntnisstand lägen aber alle Unterlagen vor, inklusive des Fledermausgutachtens. „Erst wenn wir den Beschluss haben, werden wir im Dorf weiterplanen“, so Peters. Dabei sollen auch die Bürger eingebunden werden. Im Mittelpunkt werde die Dorfstraße stehen. „Wichtig ist, dass wir die Fahrradrouten wieder durch den Ort leiten. Wegen der Verkehrsbelastungen führen sie jetzt über Tholendorf.“ Er hofft auch, dass sich mehr Geschäfte im Ort ansiedeln. Peters dankt allen Bürgern, die bei dem Kampf um die Umgehungsstraße mitgezogen und am Beteiligungsverfahren des Bundesministeriums teilgenommen haben.

Die Umgehung wird nördlich um Tating herumführen. Nach dem jetzigen Planungsstand wird sie in Höhe des Bauernhofes Gravert östlich von Tating beginnen – „dort wurde vor 15 Jahren bereits ein Haus wegen des geplanten Baus abgerissen“, so Peters. Westlich Tating s trifft die neue Straße dann beim Golfplatz und in Höhe des Medfeldwegs wieder auf die alte B  202. Auch in St. Peter-Ording wird die Entscheidung begrüßt. Immerhin können LKW und Busse den Ort nur über die Wittendüner Allee erreichen, da die Ortsdurchfahrt Tating für sie gesperrt ist. „Mit der Umsetzung, die natürlich noch Jahre dauern kann, lassen sich neue Gedanken fassen“, so Bürgermeister Rainer Balsmeier. Beispielsweise wäre eine direkte Anbindung des Gewerbegebiets über den Medfeldweg vorstellbar, damit müsste der Anlieferverkehr nicht mehr durch den Ort.

Der nordfriesische SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Matthias Ilgen zeigt sich ebenfalls erfreut über die Nachrichten aus Berlin: „Das ist ein gutes Signal für die Westküste im touristisch geprägten Eiderstedt um St. Peter-Ording.“ Landesverkehrsminister Reinhard Meyer gebühre an dieser Stelle ein großer Dank für seinen beharrlichen Einsatz, dafür, dass er Bundesverkehrsminister Dobrindt nun im zweiten Anlauf doch noch von der Dringlichkeit des Projekts überzeugen konnte, so Ilgen abschließend. 

Husumer Nachrichten vom 19-7-16


Brief vom 25.10.2016

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie Post-
fach 71 28 I 24171 Kiel

Herrn

Hans Jacob Peters

Bürgermeister der Gemeinde Tating
Nordergeest 2

25881 Tating

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre E-Mail vom 22. September 2016, in der sie sich noch ein-
mal für eine schnelle Umsetzung der Ortsumgehung Tating einsetzen.

Ministerpräsident Albig dankt Ihnen auch für Ihre E-Mail vom 2. Oktober 2016 in der glei-
chen Angelegenheit und hat mich gebeten, Ihnen zu antworten.

.

Die Landesregierung verfolgt das Ziel, alle im neuen BVWP 2030 für Schleswig-Holstein
enthaltenen Maßnahmen im vorgegebenen Zeitraum planerisch vorzubereiten und umzu-
setzen - also auch die Ortsumgehung Tating. Um dieses Ziel zu erreichen, werden so- wohl das Planungspersonal im Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-
Holstein (LBV-SH) als auch die Planungsmittel für Aufträge an externe Büros und Gutach-
ter ab kommenden Jahr erheblich aufgestockt. Mit dem LBV-SH laufen derzeit die von
Herrn Conradt bereits erwähnten Abstimmungen zur Prioritätenreihung der Maßnahmen.

Ohne den Ergebnissen der Gespräche vorzugreifen, rechne ich damit, dass die Planun-
gen zur Ortsumgehung Tating aufgrund des schon weit vorangeschrittenen Bearbeitungs-
standes zügig weiter bearbeitet und dann auch zum Abschluss gebracht werden können.
Der LBV-SH wird Sie gerne zu gegebener Zeit über die weitere geplante Zeitschiene in-
formieren.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Meyer 

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